Unmöglich?

22.09.2014 - 18:55

Vor einiger Zeit bat mich eine Frau um Hilfe, die ich J. nennen werde. J. ist 49 Jahre alt und war die meiste Zeit ihres Lebens stark gehbehindert. Das Ergebnis von J.’s relativ kurzer Sitzung mit mir war dramatisch, denn J. kann jetzt ein normales Leben führen.

Viele Jahre litt J. an extremen Schmerzen rund um die Uhr. Es machte keinen Unterschied, ob sie sass, lief oder lag. Quälende Schmerzen waren ihr ständiger Begleiter. 

J. litt an schwerer Arthrose in fast allen Gelenken in ihrem Körper. Als Teenager wurden bei J. Lip- und Lymphödeme diagnostiziert. Ein Lipödem ist eine chronische Krankheit, welche eine überschüssige Ablagerung und einen Ausbau der Fettzellen in einem ungewöhnlichen Muster erstellt. Auch wenn diese Erkrankung normalerweise den Körper von der Taille nach unten angreift, hatte J. die gleichen Symptome in ihren Armen entwickelt. Ein Lymphödem ist eine Gewebeerkrankung, die lokale Flüssigkeitsansammlungen und Schwellungen durch ein beschädigtes Lymphsystem produziert (entweder wird Lymphflüssigkeit nicht abtransportiert oder die Menge der Lymphflüssigkeit ist überdurchschnittlich gross und das Lymphsystem kann deshalb die Ableitung nicht bewältigen oder beides).

Über viele Jahre hatte J. sich einer Reihe von operativen Eingriffen unterzogen, ohne eine wesentliche Linderung ihrer Symptome zu erfahren.

Die letzten Jahre konnte J. nur einige wenige Schritte in der Ebene wagen. Dazu brauchte sie Wanderschuhe, um für die notwendige Stabilität zu sorgen. Erschöpft von den Schmerzen, musste sich J. nach sehr kurzen Distanzen setzen.

Etwa eine Stunde und zwanzig Minuten nach dem Anfang unserer Sitzung schlug ich J. vor, mit ihr zum nahgelegenen Fluss zu spazieren. J. stimmte meinem Vorschlag zu. Wir verliessen mein Büro und begaben uns auf die etwa 800 Meter lange „Reise“. Ein solcher Spaziergang wäre für J. vor unserer Sitzung normalerweise fast eine Expedition in die Ewigkeit gewesen.

Nach den ersten paar Metern wies mich J. auf eine Bank hin und sagte, es wäre fast unmöglich für sie, so weit zu gehen, ohne sich auf der Bank längere Zeit auszuruhen. Wir beide liefen jedoch ohne zu pausieren weiter in einem für mich normalen Tempo, bis wir den Fluss erreichten. Dort gingen wir die Treppe zum Flussufer hinunter. Auf der Treppe bemerkte J, dass sie vorher nie in der Lage gewesen wäre, solche Stufen herunter zu laufen. Das Ufer war uneben, mit Gras bedeckt. Vorher hätte J. nicht davon träumen können, auf so einer Oberfläche laufen zu können. Sie war erstaunt, dass ihre Bewegungen normal und ohne Schmerzen waren. Nach etwa 20 Minuten am Fluss gingen wir die Treppe hinauf und liefen in einem normalen Tempo zurück.

J.'s Ehemann wartete neben meinem Büro im Auto. Er hatte J. mehrere Hunderte von Kilometern zu mir gefahren, da sie nicht in der Lage gewesen war, eine lange Strecke selber zu fahren. Als er uns sah, sprang J.’s Mann aus dem Auto. Tränen liefen über seine Wangen. Die sehnsüchtige Hoffnung des Paares war tatsächlich in Erfüllung gegangen...

J. sagte ihrem Mann, dass sie am Nachmittag im See schwimmen und am Abend mit ihm tanzen gehen wollte, wovon J. Jahre lang geträumt hatte. Bevor sie wegfuhren, sagte J. ihrem Mann, dass er auf der Beifahrerseite des Wagens Platz nehmen solle—sie wollte selber zurück fahren. 

Wenige Wochen nach der Sitzung erhielt ich von J. eine E-Mail. Die E-Mail- lautete, „DANKE, DANKE, DANKE!“ „Unser Urlaub am See war phantastisch dank Deiner Hilfe. Jeden Tag konnte ich im See Schwimmen, ohne Schmerzen. ... war ein geniales Erlebnis, den ganzen Tag ohne Schmerzen zu gehen, Treppen zu steigen, längere Zeit an einem Platz stehend zu verweilen, alles ohne Schmerzen. Ich war wie beflügelt im Urlaub, fühlte mich leicht und ziemlich schmerzfrei. Am ersten Urlaubstag haben wir für eine bestimmte Strecke eine Stunde gebraucht, nachdem ich bei Dir waren und wir dienstags diese Strecke noch einmal gegangen sind, waren wir schon nach einer halben Stunde am Ziel...Wieder zu Hause sind die Spaziergänge mit meinem Hund eine Wohltat und keine körperliche Qual mehr. Ich danke Dir von ganzem Herzen und werde Dich über meine weiteren Erfolge auf dem Laufenden halten.“

Wie ist so etwas überhaupt möglich?

Ich finde Wörter nicht besonders nützlich bei der Beschreibung von dem, was ich tue. Vielleicht ist der Begriff „spontane Heilung“ angebracht. Ich mag nicht behaupten, besonders viel persönliches zu dem beizutragen, was geschieht. Oft sage ich Klienten, „geschieht Heilung in der Zeit, in der wir zusammen sind, freue ich mich, aber ich kann nicht versprechen, dass dies für Sie geschehen wird.“

Was passiert denn in einer Sitzung mit mir?

Die Welt, in der wir leben, besteht, meiner Erfahrung nach, aus Energie—einer riesigen und faszinierenden Welt, welche aus verwobenen und oft exquisit komplizierten Energiemustern besteht. Ein sehr großer Teil dieser Energiewelt ist sehr dicht. Wir nennen die Welt der dichten Energie physische Materie. Im Laufe der Jahre habe ich gelernt, in diese faszinierende Energiewelt der Materie einzutauchen und mit meinem Bewusstsein Veränderungen in ihr herbeizuführen.

Es ist sehr möglich, dass Sie eine solche Erklärung seltsam oder unglaubwürdig finden. Wenn Sie das tun, kann ich Sie sehr gut verstehen, denn Sitzungen wie die von J. sind auch für meine eigenen Glaubenssysteme eine Herausforderung und zwingen mich, kontinuierlich umzudenken.

Andrew Terker

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